Die Tage 4 und 5 waren für die Instruktoren, die so das, was in den Tagen 1-3 theoretisch gelernt wurde auch praktisch mit ihren Pferden unsetzten konnten.
Es kamen Instruktoren aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Polen, Spanien, Niederlande, Polen, England, USA, Dänemark und Italien.
Ich wollte ursprünglich Estrela zum Kurs mitnehmen, habe mich aber nach den ersten 3 Tagen für Vareto entschieden, der aufgrund seiner Vergangenheit Probleme hat, sobald man Kontakt mit den Zügeln aufbaut. Das Gebiss selber hat er gerne und nimmt es ohne Probleme. Das zeigt wieder einmal, dass nicht das Gebiss das Problem ist, sondern das, was die Reiterhand damit macht, bzw. verursacht hat.
Der erste Tag beim Reiten war das, was ich auch erwartet habe. Vareto zeigte sehr deutlich seine Angst sobald die Zügel mit dem Gebiss Kontakt hatten. Er wurde schneller und ging in seinen Überlebensmodus eines RBE (Flucht durch Bewegung). Vareto und ich haben erst vor kurzem wieder begonnen, das Gebiss beim Freestyle Reiten einzubauen. Bis dahin (die letzten 3 Jahre) ging es um Desensibilierung mit dem Gebiss im Maul.
Linda bot mir an, mir zu helfen und ritt Vareto und probierte ein paar Dinge aus, bis Vareto ruhiger wurde. Das ging nicht so lange. Ich hatte dann wieder die Möglichkeit, selbst zu reiten um das umzusetzen, was sie mir nach dem Ritt mit ihm sagte. Vareto war etwas enspannter und das war der Moment aufzuhören. Übergänge und Pausen halfen ihm. Danach erhielt ich noch Infos von Linda, was meine Aufgabe mit ihm an Tag 2 werden wird.
Ich baute mir somit einen Plan auf, wie ich die Aufgabe erreichen konnte (Übergänge Schritt - Trab mit Hilfe vom "steady rein" in einen ruhigen Rythmus. Dehnung durch "steady rein".)
Vareto war nach dem ersten Tag zufrieden und wälzte sich in der Halle.
Hier ein paar Eindrücke vom Tag 4.
Weitere Bilder auch hier (einfach klicken).









Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen